Therapie ist…

…sich Unterstützung zu holen bei der Aufgabe, die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Hilfreich dabei ist, sich selber besser kennen zu lernen und all die gefundenen Aspekte selbstfürsorglich , verantwortlich  und ganzheitlich (emotional, Kognitiv und im Ausdruck) ins Selbst-Bild zu integrieren, so dass sie sich nicht mehr länger auf ungesunde Weise Gehör verschaffen müssen.

Ein Therapeut ist…

…jemand, den ich dafür bezahle, dass ich mich mal in geschütztem Rahmen jemandem zumuten kann.

…jemand, der das aushält: die Seiten, die ich an mir nicht mag, nicht verstehe, nicht gut kenne, die peinlich sein könnten, die mich quälen, die ich oder andere möglicherweise als krank empfinden und  der die Schokoladenseiten wertschätzen kann.

…jemand, der dann auch in allem Schwierigen die gesunden und heilsamen Impulse findet und fördert,  also Ressourcenorientiert und mit dem Blick der Salutogenese auf mich schaut. Der Erfolge sieht und mit mir feiert.

…jemand, der mir zutraut, dass in mir auch die Weisheit liegt, einen guten Weg durch mein Leben zu finden, der mir hilft , Kontakt zu dieser Quelle zu finden und zu behalten und der mich darin unterstützt, sie in meinem Alltag wirksam werden zu lassen. Der mir Resillienz zutraut.

…jemand, der mir hilft, diese ganze Vielfalt an Dunklem und Hellem, Buntem, Verkrustetem, Nebligem, Graubraunem zu sichten, zu  beleuchten, neu einzuordnen und zu einem  Gesamtbild zusammenzusetzen. Spannend,  kostbar und einmalig, ein Reichtum an Erfahrung.

Eine Therapie beginnen…

…ist der erste Schritt auf dem Weg, mir all das selber zuzutrauen und mir zu gönnen, es nicht alleine schaffen zu müssen.

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