Viele Informationen können in einem Bild zusammenfließen und lassen Zusammenhänge „auf einen Blick“ sichtbar werden, die mit Worten nicht so leicht auszudrücken sind. Wenn Worte allein nicht reichen, sprechen Bilder. Mehr…

In der Einzeltherapie macht Kunsttherapie anschaulich und unterstützt die Konzentration auf ein Thema. Jeder lernt –auch ohne künstlerische Vorkenntnisse und ohne künstlerischen Anspruch – seine eigene Bildsprache und seine individuelle Bedeutung von Formen und Farben kennen. Viele Informationen können in einem Bild zusammenfließen und lassen Zusammenhänge „auf einen Blick“ sichtbar werden, die mit Worten nicht so leicht auszudrücken sind. Mit Bildern kann experimentiert werden, Bildteile können hin und her geschoben, neue kreative Lösungen gefunden, einfach mal was spielerisch ausprobiert werden. Kunsttherapie stärkt die Selbstfürsorge und Achtsamkeit, indem man herausfindet, welche sinnlichen Aspekte des künstlerischen Tuns mir gerade gut tun: sanftes Wischen von Pastellkreiden oder Pigmenten, Tonerde spüren, Bewegung auf großen Formaten, kraftschonende Farbspuren auf kleinstem Format. Bedürfnisse und Grenzen zu spüren ist wichtig bei Burnout, aber auch bei schweren körperlichen Erkrankungen wie Krebs. Ich kann im Bild Probehandeln und allen Aspekten von mir wieder einen Raum zugestehen und so wieder in mein Leben integrieren.  Außerdem ist jedes Kunstwerk eine Spur, sie dokumentiert ein Stück Weg, ist ein Erinnerungsanker für einen therapeutischen Prozess. Wenn die Erkenntnis, die ich dabei gewonnen habe kostbar ist, hänge ich es in der Küche auf, um mich besser daran erinnern zu können. Therapieerfolge werden so besser gesichert und  ins normale Leben integriert. Wenn das Werk dagegen etwas Schweres darstellt, habe ich die Möglichkeit Abstand zu gewinnen. Ich kann es im Therapieraum lassen, gut wegpacken und zu einem anderen Zeitpunkt wieder hervorholen. Imaginationen (Phantasiereisen, z.B. zum inneren sicheren Ort oder der inneren weisen Frau) ergänzen das Angebot. In der Traumatherapie arbeite ich gerne mit künstlerischen Methoden und einer Variante des EMDR, die der Kunsttherapie näher steht, dem  CIPBS (Conflict, Imagination, Painting and Bilateral Stimulation).

Kosten:

Ich rechne privat ab, was für sie den Vorteil hat, dass sie keine „P-Diagnose“ in irgendwelchen Akten stehen haben, was für verschiedene Versicherungen relevant sein kann. Der Stundensatz betragt 70€ / 50 min.

Wann bezahlt die Krankenkasse?

Wenn sie trotz nachweisbarer Bemühung keinen geeigneten approbierten Therapeuten finden, bezahl die Krankenkasse einen „Übergangstherapeuten“. mehr…

Ich helfe gerne bei der Antragsstellung.

Gibt es spezielle Unterstützung bei Trauma?

Speziell für Opfer sexuellen Missbrauchs im familiären Umfeld gibt es die Möglichkeit, über den „Fond Sexueller Missbrauch“ (fsm)  Kunsttherapie zu finanzieren. Mehr…

Ich helfe gerne bei der Antragstellung.