Wie ist meine Behandlungsphilosophie?

Als Kunsttherapeutin haben mich schon immer die gesunden Anteile im Menschen besonders Interessiert, „Salutogenese“ und „Resilienz“ sind Stichworte, unter denen die Wissenschaft inzwischen einen Blickwinkelwechsel vollzogen hat: Was erhält den Menschen gesund? Was sind seine Stärken? Wie kann ich die nutzen? Und die gibt es, egal wie krank ein Mensch sein mag. Mit den Stärken arbeite ich, ggf. helfe ich dem Klienten, sie (wieder) zu finden und zu nutzen. Sich der Stärken bewußt zu sein und das intensiv zu spüren hilft, alle anderen Probleme besser verarbeiten zu können und gibt Kraft sich ihnen zu stellen. Meine Erfahrungen mit der Arbeit auf der Palliativstation, in der Psychoonkologie mit Krebspatienten und bei der Kunsttherapie mit Traumapatienten haben mich da vor besondere Herausforderungen gestellt – aber mit „Gesundheit“ ist nicht immer nur die körperliche Gesundheit gemeint, sondern auch eine innere, die auch Krankheit, Tod und Trauer wie so vieles andere, Schönes wie Schweres im Leben ganzheitlich integrieren lernt.

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